Nutzen

Kompetenz

Die Kompetenz eines Menschen erweist sich dadurch, dass bestimmte Situationen angemessen und erfolgreich bewältigt werden.

Der ULG "Early Life Care" ermöglicht den TeilnehmerInnen die Aneignung folgender Kenntnisse und Fähigkeiten, die im Sinne eines "guten Starts ins Leben" notwendig sind und auch vom Arbeitsmarkt erwartet werden:

Fachkompetenz

  • Die AbsolventInnen verfügen über ein interdisziplinäres, integratives und ausgewogenes fachliches Wissen sowie über Fähigkeiten und Fertigkeiten im Bereich Early Life Care, die den sachgerechten Umgang mit komplexen Begleitungs- und Versorgungssituationen und Personengruppen ermöglichen.
  • Die gemeinsame Wissensgrundlage befähigt die Akteure im Early Life Care -Bereich zur abgestimmten Qualitätssicherung auf der Basis respektvollen Umgangs mit den Wissensressourcen anderer Disziplinen und Professionen.

Sozialkompetenz

  • Die AbsolventInnen sind zu gelingender Kommunikation fähig; sie wissen um die Unterschiedlichkeit von Fachsprachen, können auf dieser Basis zielgruppengerecht intervenieren und sind sich dabei der Wirkung ihrer eigenen Sprache bewusst Die AbsolventInnen verfügen über sozial-kommunikative Kompetenzen im Bereich Personalführung und über Kenntnisse in Organisationsentwicklung und Qualitätssicherung zur operativen und strategischen Führung von Early Life Care -Einrichtungen.
  • Insbesondere anerkennen die AbsolventInnen das „bio-psycho-soziale Konzept“ und agieren mit ihren Kontaktpersonen/-gruppen auf Augenhöhe. Ihr Umgang mit Familien und KollegInnen ist von Sensibilität und Wertschätzung, Respekt und Lösungsorientierung geprägt.

Methodenkompetenz

  • Die AbsolventInnen besitzen die Fähigkeit zur Erstellung von wissenschaftlichen Arbeiten, die zur Innovation und Qualitätsentwicklung in der Praxis des Early Life Care beitragen. Sie sind in der Lage, zwischen Erfahrung und Evidenz zu unterscheiden sowie ideologiefrei und reflektiert zu argumentieren. Sie können den Erwerb von Wissen fördern und differenziert mit Wissen umgehen.
  • Sie sind in der Lage, eine Projektidee aus dem Early Life Care-Bereich professionell umzusetzen und Veränderungsvorhaben in der beruflichen Praxis selbst zu implementieren – z. B. durch erfolgreiches Projektmanagement.
  • Die AbsolventInnen des ULG Early Life Care arbeiten systemisch und bindungsorientiert.

Selbstkompetenz

  • Die AbsolventInnen besitzen die Fähigkeit zur Selbstreflexion.

Feldkompetenz

  • Die AbsolventInnen besitzen Kenntnisse der rechtlichen Grundlagen sowie strukturelle und wirtschaftliche Kompetenzen zum Aufbau und zur Führung von Early Life Care-Einrichtungen.
  • Die AbsolventInnen besitzen ein ausgeprägtes Bewusstsein über die Notwendigkeiten und Chancen der Gesundheitsvorsorge; sie sind in der Lage, präventive Netzwerke zu initiieren und zu pflegen sowie Übergänge zwischen den Versorgungssystemen zu gestalten.

Ethische Kompetenz

  • Die AbsolventInnen wissen um die rechtlichen Rahmenbedingungen, ethische Implikationen und gesellschaftlich-politisch bedingten Möglichkeiten bzw. Grenzen (Strukturen, Finanzierung) ihres Handelns.
  • Sie verstehen die Zusammenhänge ihres Handlungsfeldes in seinen lebenslangen Entwicklungen und Auswirkungen (Nachhaltigkeit), besitzen ein werterfülltes Verständnis des existenziellen Lebensübergangs "Geburt/Familienwerdung" und übernehmen Mit-Verantwortung in einer "Schlüsselzeit des Lebens".

Unsere AbsolventInnen zeichnen sich durch Handlungskompetenz, Praxisbezug und soziale Verantwortung aus. Problemorientierte Denkansätze und Problemlösungsstrategien sowie professionelle Kommunikation und patientengerechte Gesprächsführung sind daher wichtige Elemente des Curriculums, ebenso wie das Erlernen ethischer und sozialer Grundsätze des ärztlichen Handelns. Wir sind wählen hierzu aus der Fülle des stets wachsenden medizinischen Wissens das Wichtige und Wegweisende aus und lehren unseren Studierenden den Blick für das Wesentliche.

Im Zentrum unserer Bemühungen stehen die Patientinnen und Patienten. Unseren aufgeschlossenen und engagierten ÄrztInnen, WissenschafterInnen, Studierenden und AbsolventenInnen geben wir den Auftrag mit, sich in ihrem ärztlichen und universitären Handeln stets an deren Bedürfnissen, Wünschen und Notwendigkeiten zu orientieren. Das Bestreben, sich lebenslang weiter zu bilden, ist für uns selbstverständlicher Bestandteil der ärztlichen und universitären Tätigkeit.